Dienstag, 3. April 2012

Lass los

Und du weißt nicht, wo du hingehörst.
Du schaust dich um. Gehst einfach weiter, tiefer in die Nacht hinein. Du hörst sie rufen, hörst mich rufen, und kannst es nicht zuordnen. Du lässt dich in die trübe Dunkelheit hineinziehen.
Je länger ich nach dir suche, je länger du den Stimmen horchst, umso dichter wird der Nebel und droht dich zu ersticken. Völlig egal wie sehr du dich wehrst, wie sehr du schreist.

Drum höre ich auf, mache kehrt und folge meinem Weg, den mir die Sterne weisen. Ich verschließe Augen und Ohren, meide meine Gedanken, in der Hoffnung, dich vor den Fäden zu schützen. Meine Erinnerung an dich zerfließt im jungen Morgenlicht.

Und du weißt nicht, wo du hingehörst.

1 Kommentar:

  1. Soo schööön :))
    Schau doch mal bei mir vorbei
    Liebe Grüße. ♥, BronZingEyes

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