Montag, 9. Januar 2012

xx



Nun stehe ich hier und weiß nicht, was ich mit mir anfangen soll. Ganze Regengüsse durchnässen meine Kleider. Einzelne Regentropfen fließen an meinen Augenlidern herab, die schmalen Lippen entlang und fallen schließlich tief. Ich versuche in den Rausch des Regens einzutauchen, horche hinein und verliere mich. Meine Gedanken, meine Tränen sind nur einzelne Tropfen in einem Ozean der Verzweiflung, der mich immer mehr in sich hinein zieht. Ich lasse mich von hohen Wellen treiben bis ich in schreiender Stille untergehe.

Kommentare:

  1. Der Text gefällt mir. Auch wenn er traurig und bedrückend wirkt, sind die Beschreibungen und bildlichen Darstellungen klasse. I love it <3

    Freut mich sehr, dass du meinem Blog einen Besuch abgestattet hast!! Liebe Grüße auch an dich :))

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  2. Hach, deine Worte beruhigen mich wirklich.
    Wenn ich fragen darf: Was studierst du genau? :)
    <3

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