Montag, 9. Januar 2012

xx



Nun stehe ich hier und weiß nicht, was ich mit mir anfangen soll. Ganze Regengüsse durchnässen meine Kleider. Einzelne Regentropfen fließen an meinen Augenlidern herab, die schmalen Lippen entlang und fallen schließlich tief. Ich versuche in den Rausch des Regens einzutauchen, horche hinein und verliere mich. Meine Gedanken, meine Tränen sind nur einzelne Tropfen in einem Ozean der Verzweiflung, der mich immer mehr in sich hinein zieht. Ich lasse mich von hohen Wellen treiben bis ich in schreiender Stille untergehe.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Es geht nicht mehr

Ich löse mich in tausend Einzelteile auf. Je länger ich versuche sie bei mir zu halten, desto mehr werden bei jedem kleinsten Windstoß mitgerissen und verlieren sich zwischen dürren Zweigen unendlicher Leere. Drum lasse ich sie ziehen, blicke nicht zurück.