Montag, 6. Dezember 2010

Ohne Ziel

Vor mir noch kein Ziel zusehen, hinter mir kein Weg zurück. Einsam ziehe ich mit meinem Unwissen und lasse mich lenken.

Ein Blick nach links, ein Blick nach rechts. Hohe Stämme umzingeln mich. Ihre Kronen bilden ein schützendes Dach vor den versengenden Strahlen der Sonne.

Doch im Schattenlicht gefällt es mir auch nicht. Die Kühle greift nach mir, bedrohlich und dunkel. Keinesfalls ruhen, niemals vom Weg abkommen, das sagten sie mir. Oder sagte ich das?

Verzweifelt suche ich die Fäden, die mich führten, schreie stumm ihren Namen in die Dunkelheit, die nicht zu enden scheint. Nichts.

Nun stehe ich hier. Verlassen an einem Ort ohne Wiederkehr und spüre sie kommen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen