Sonntag, 5. Dezember 2010

Blau.

Tiefes Blau. Ich öffne meine Augen und sehe Blau.

Wie Tinte erfasst es mein Gesicht, ertränkt es in seiner Kühle und gewinnt Stück für Stück für sich. Es fließt durch meine Adern, das Blau. Für einen kurzen Moment steht die Welt still - so scheint es. Doch wenn ich nun aufmerksam aufhorche und der Melodie freíen Zugang gewähre, dann sehe ich, dass der Zeiger rast. Er rast völlig losgelöst von Jeglichem.

Mein Herz ruht stumm an seinem Platz, durchtränkt von diesem Blau. Längst hörte es auf zu klagen, längst war das Siegel verschlossen.

Kommentare:

  1. Hallo,

    Wofür steht das BLAU hier?
    Also es doch eine Metapher, oder?
    Oha ich glaube, ich bin müde ...

    Ich liebe deine GEdichte.
    So aber ich will hier keine Fanpost schreiben :D

    Alles Liebe

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  2. Ich weiß nicht sicher was ich mir unter diesem Blau vorstellen soll. Vielleicht fehlt mir da einfach ein poetisches Gen? Eigentlich habe ich bei all' deinen GEdichten eine genaue Vorstellung und sehe einen tiefern Sinn.
    Bei diesem hier, weiß ich nicht so recht. Es wirkt etwas melancholisch und einvernehmend.

    alles liebe

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